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Wie Muzel zum Dosenöffner wurde
Wer oder was sind Dosenöffner?
Dosenöffner, kurz Dosi bzw. Dosine, so werden die Herrchen und Frauchen genannt
die Katzen und/oder Katern ein zuhause bieten, denn sie öffnen ihren
Stubentigern die Dosen, wo das Futter drin ist. Wobei das mit dem "ein zuhause
bieten" auch noch so eine Sache ist, denn wir Dosis dürfen froh sein unser zuhause mit unseren Miezen teilen zu dürfen.
Die Geschichte, wie ich nun ein Dosi wurde, ist eigentlich recht kurz erzählt.
Es passierte an einem Sonntagmorgen im Oktober 1991. Ich hatte die Aufgabe dem Zeitungsfritzen das Geld zu geben und die
Zeitung an der Wohnungstür entgegen zunehmen. Nichts ahnend öffnete ich dem
Zeitungsmann die Tür, gab ihm das Geld und er mir die Zeitung. Doch
währenddessen sah ich, wie ein komisches schwarzes Ding an dem Zeitungsmann und
mir, direkt in die Wohnung reinhuschte. Ich fertigte den Zeitungsmann noch
schneller ab als sonst und schloss die Tür. Dann ging ich in die Stube und sah
das schwarze Etwas direkt vor unseren drei Wellensittichen sitzen. Ich rief nach
Vati, der dachte das Geld stimmte nicht und kam gleich angedüst. Ich zeigte auf
die Katze und er rief nach Mutti. Mutti kam, sah die Katze, packte sie am Genick
und setzte sie vor die Wohnungstür. Und dort blieb sie sitzen und maunzte ganz
kläglich. Wir stellten ihr eine Untertasse mit ein wenig Kaffeesahne vor die
Türe. Sie maunzte dennoch weiter. Also holten meine Eltern sie rein. Erstmal nur
in den Korridor. Wir stellten ihr eine Kiste mit Sand hin, was anderes hatten
wir nicht. Dann sind wir noch nach Moritzburg zum Abfischen gefahren. Irgendwann
hat sie dann auch einen Namen bekommen, ich weiß nicht mehr wer sie "taufte".
Sie bekam den Namen Minka.
Am nächsten Tag, Montag, fuhren dann meine Eltern mit
ihr zum Tierarzt, der sagte, dass wenn wir sie nicht behalten, sie
eingeschläfert werden würde. Sie hatte nur ein paar Flöhe, die behandelt wurden
und meine Eltern kamen mit Minka zurück. Tja, so kamen wir zu unserer Minka und
ich zu meiner ersten Katze. Minka war absolut auf mich fixiert, ich machte ihr
Futter, kümmerte mich um sie und machte ihr Klo sauber. Es war irgendwie meine
Katze, meistens machte ich ihr das Futter, das Klo sauber. Spielte und kümmerte
mich um sie. Ich konnte mit ihr reden, sie verstand mich, das hab ich in ihren
Augen gesehen.
Durch Minka habe ich meine Liebe zu Katzen entdeckt.
Als ich dann 2001 auszog und
Minka zurücklassen musste, hatte ich nur den einen Wunsch, einem kleinen
Kätzchen ein zuhause zu geben. Erst im Dezember 2002 war es dann soweit, mein
Freund überraschte mich und wir erfüllten uns zusammen meinen Wunsch. Wir holten
zwei Kätzchen aus dem Tierheim Ostrau, bei Döbeln. Sie hießen Susi und Strolch
und waren grad drei Monate jung. Das Brüderchen der Beiden ließen wir zurück,
ich wollte keinen Kater. Doch das Glück sollte nicht lang andauern. Dies ist
aber Susis Geschichte für die Regenbogenseite, der ich hier nicht
vorgreifen möchte.
Und heute teilen wir unsere Wohnung sogar mit fünf Fellnasen und ich möchte
keine einzige missen!
Für jede Mieze habe ich eine Seite eingerichtet, auf der sie näher vorgestellt
wird.
Viel Spaß beim Stöbern wünscht
Eure Muzel
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